"City of Fallen Angels"





Preis: 19,99€
Wo kann ich es kaufen?: Bei Amazon.de
Autor: Cassandra Clare
Seitenzahl: 573 Seiten
Verlag: Arena Verlag
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14-17 Jahre

Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Genre: Fantasy




Wie auch bei dem Rest der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe sind in der linken und rechten unteren Ecken zwei Statuen, in diesem Fall zwei aus Stein gemeißelte, liegende Adler, welche allerdings aussehen als hätten sie den Körper eines Tigers. Links und Rechts befinden sich zwei Säulen, welche ebenfalls aus Stein zu bestehen scheinen. Sowohl der Name des Buches, als auch der Name der Reihe und des Verlages sind in bronzefarbener Schrift gehalten, die sich vom Rest des Covers abhebt. 
Hierbei finde ich das Innere des "Spiegels" ziemlich passend, da es nicht so bedrohend wirkt, wie noch die Cover von "City of Bones", "City of Ashes" und "City of Glass". Das Bild zeigt die Brooklyn Bridg und im Hintergrund die Wolkenkratzer bei Sonnenuntergang, während am Himmel wieder die Fledermäuse fliegen. 
Da man die Fledermäuse mit Vampiren in Verbindung bringt, passt es in diesem Fall sehr gut, da die "Bedrohung" ja auch eine Vampirin ist.


Dies ist das Cover in Amerika.


Inhalt: Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Da wird ihm von Camille, der mächtigen Chefin des Vampirclans von Manhattan, ein attraktives Angebot gemacht. Weiß er, wie hoch der Preis dafür ist? Clary, seine beste Freundin, hat kaum noch Zeit für ihn. Sie ist zur beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und ihrer großen Liebe Jace.  Doch dann geschehen finstere Dinge in New York. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte noch nicht vorbei?

Klappentext: Als die Vampirdame sich erneut vorbeugte, funkelte ihr Ring in einem grellen Licht, das Simon in den Augen stach. >>Wir verfügen über jahrtausendealtes Wissen, das wir mit dir teilen könnten, Simon. Du könntest lernen, wie du deine wahre Identität vor anderen verborgen hältst oder wie du normal essen und trinken und den Namen Gottes aussprechen kannst. Raphael hat dieses Wissen grausamerweise vor dir geheim gehalten und dich sogar glauben machen, dass dies alles nicht existiert, nicht möglich ist. Aber es ist möglich. Und ich kann dir dabei helfen.<< 
>>Wenn ich zuerst ihnen helfe und weder Clary noch den Lightwoods etwas von unserem Treffen erzähle.<< erwiderte Sion misstrauisch. Camille lächelte, sodass ihre spitzen, weißen Zähne zum Vorschein kamen.
>>Wir werden uns gegenseitig helfen.<<


Der vierte Teil der Reihe war meiner Meinung nach etwas ziemlich Besonderes. Er war nicht unbedingt besser als die ersten drei Teile, aber dennoch gab es einige Unterschiede, allerdings hat Cassandra Clare auch hier ihren tollen Schreibstil beibehalten, mit welchem sie ihre Leser und so auch mich verzaubern konnte. Die verschiedenen Kulissen werden toll beschreiben, aber nie so langatmig, das es langweilig werden könnte. Man kann sich alles ziemlich bildlich vorstellen und auch wenn logischerweise jeder eine etwas andere Vorstellung hat, fasziniert die Welt, die Cassandra Clare da beschreibt. 
Man fühlt den Charme New Yorks, die Bedrohung und...es passt einfach alles zusammen.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, wodurch alles flüssig wirkt, man immer weiter lesen möchte und dazu versteht man die Sätze auch schon beim ersten Mal und muss sie nicht noch einmal lesen. 
Cassandra Clare versteht es ihre Charaktere gut auszuarbeiten und sie vielseitig, allerdings auf ihre eigene Art und Weise besonders erscheinen zu lassen. Während ich Clary in den ersten Teilen noch sehr kindisch und naiv fand, hat sie sich meiner Meinung nach zu einem selbstbewussten, mutigen und starken Mädchen entwickelt. Clary hat meiner Meinung nach immer noch etwas ziemlich eigensinniges und stures an sich, was man besonders an einigen Alleingängen ihrerseits bemerkt. Trotzdem hat sie auch in dieser Hinsicht Fortschritte gemacht, da sie auch die Hilfe von anderen in Anspruch nimmt und nicht mehr alles allein schaffen möchte. 
Jace ist ironisch und arrogant wie immer, doch dadurch dass er sich Clary gegenüber nicht so benimmt, wird er zu einem liebenswerten und trotzdem undurchsichtigen Charakter. In diesem Teil der Reihe sticht allerdings auch die Liebe zu Clary besonders hervor, aber auch Schwäche zeigt er nun. 
zu Anfang versucht er noch alles geheim zu halten und es mit sich selbst auszumachen, doch nachdem das Augenscheinlich nicht mehr klappt und sogar Clary deshalb in Gefahr gerät, lässt er sich helfen. Und auch durch Jace' Schuldgefühle am Ende des Buches zeigt sich, wie sehr er Clary liebt und wie wichtig sie ihm ist. Auch die restlichen Charaktere wirken in diesem Buch teilweise anders, als sie es noch in den ersten drei Teilen getan haben, allerdings keines Falls unsympathischer. Man erfährt verschiedene Details aus der Vergangenheit von ihnen und macht sie somit noch interessanter. 
Die Unterschieden zwischen den verschiedenen Schattenweltlern werden besonders betont und während einige wirklich menschlich sind und sich um ihre Mitmenschen sorgen, so gibt es auch einige die das genaue Gegenteil widerspiegeln. 
In diesem Teil wird nicht nur auf die Liebesbeziehung von Clary und Jace besser eingegangen, sondern auch die restlichen Nebencharaktere kommen nicht zu kurz und es kommt zu Eifersucht, Verwirrung, Wut und erneuten Annäherungen.   
Der erste Unterschied zu den vorherigen Büchern besteht darin, dass es in diesen oftmals um Kämpfe, Schlachten und Dämonenscharen ging und hier geschieht der "Showdown" sozusagen in einem ziemlich kleinen Kreis, der aus nur vier wirklich agierenden Personen besteht. Das ganze Buch über werden einem Rätsel aufgegeben, die einem beinahe unlöslich und total verwirrend scheinen, es wird mit der Psyche und den Gefühlen der Charaktere gespielt und somit wirkt dieses Buch zwar nicht direkt brutal, allerdings auch keines Falls harmlos. 
Der zweite Unterschied besteht darin, dass das Ende absolut anders ist, als in den vorangegangenen Büchern. Immer waren die Bücher in sich abgeschlossen, die Probleme und Aufgaben die sich den Charakteren entgegengestellt hatten, wurden gelöst und alles schien größtenteils im Reinen. Hier ist dies nicht der Fall. Die Szene am Ende macht einem richtiggehend Angst, man möchte unbedingt weiterlesen, man sorgt sich sogar um die Charaktere und kann es nicht erwarten, wie es wohl weitergehen wird, da einem sogar das Ende Rätsel aufgibt.
Ein richtig gemeiner Cliffhanger sozusagen.


Insgesamt würde ich sagen, dass es sich definitiv lohnt dieses Buch zu kaufen und für alle Fans dieser Reihe ist es besonders empfehlenswert. Man möchte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen, vor allem weil an den spannendsten Stellen meist aufgehört und in einer anderen Szene weitergemacht wird, bevor man nach einigen Seiten erst erfährt, wie es weitergeht. 
Ich kann es nur empfehlen und freue mich schon, den nächsten Teil davon lesen zu können.

Punkte:
Hier bin ich mir nicht ganz sicher, wie viele Punkte ich geben würde, weil es zwar wirklich gut ist, aber auch nicht "perfekt" und es gab auch Dinge wie die "große Schlacht am Ende", die mich nicht ganz überzeugen konnten. Fünf Punkte finde ich deshalb ein bisschen viel und gebe aus diesem Grund vier Punkte für "City of Fallen Angels".



Dies ist der vierte Teil der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe.
Der 1. Teil: Kaufen
Der 2. Teil: Kaufen
Der 3. Teil: Kaufen
und...
Der 5. Teil: Kaufen


Kommentare:

  1. Du bist ja fleißig dabei :D
    Liest du gerade die ganzen Chroniken der Unterwelt-Bücher hintereinander? :)

    Ich habe dich übrigens mal getaggt, wenn du möchtest: http://insomniamea.blogspot.de/2013/08/11-fragen-tag_4.html

    Liebe Grüße, Insomnia

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    1. Haha^^ Ja ich hab sie jetzt ganz durchgelesen und werde zu den restlichen wohl auch noch bald Rezensionen veröffentlichen :)

      Und Dankeschön :D Ich hab mich total gefreut, als ich das gelesen habe. Ich mache auf jeden Fall mit. Danke! (:

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